29.10.2014 in Allgemein

Neuenhagen: Schnellkurs in Sachen Heimatkunde

 

Wie sah das hier bloß früher aus? Eine Frage, die neu Zugezogene, Kinder aber auch Alteingesessene eines Ortes immer wieder beschäftigt. Für die Neuenhagener gibt es jetzt den Bilderband „Einst und Jetzt, Neuenhagen bei Berlin“.

Über 80 alte Aufnahmen, vorwiegend Postkarten wurden von gleicher Position aus nachfotografiert. Die Beschreibungen sind gut recherchiert. Die Zeitspanne der Uransichten reicht vom beginnenden 20. Jahrhundert bis in die 30er Jahre. Die Ära, in der Neuenhagen begann, sich vom Kolonistendorf zu einer stattlichen Gemeinde zu entwickeln. Hans Fallada hätte seine Freude an dem kleinen Bildband gehabt. "Kleiner Mann - was nun". Seinen berühmtester Roman entstand in Neuenhagen. Von 1930 bis 1932 lebte der Autor hier mit seiner Familie.

Eine gute Empfehlung für alle, die eine Heimatkunde im Schnellformat benötigen!

Einst und Jetzt
Neuenhagen bei Berlin
Edition Brandenburg

Frank Mangelsdorf (Hg.)

Culturcon Medien
ISBN 978-944068-14-5, € 14,95

25.10.2014 in Allgemein

„Herr Minister haben einen Vogel!“

 

Genauer gesagt einen Gelbhaubenkakadu. Jörg Vogelsänger durfte das prachtvolle Federtier auf der 13. Vogelschau im Gemeindesaal von Hoppegarten auf dem Arm tragen. Die Interessengemeinschaft Vogelfreunde Märkisch-Oderland veranstaltet jedes Jahr als Höhepunkt ihrer Arbeit ihre große Vogelschau. Auch mehrere Vogelfreunde aus Oder-Spree waren dabei

„Es sind wunderschöne Tiere in einem liebevoll gestalteten Ambiente zu sehen“, erklärte der Minister. Jörg Vogelsänger und die Bürgermeister von Hoppegarten und Neuenhagen Karsten Knobbe und Jürgen Henze hatten am Sonnabend die Austellung gemeinsam besucht und waren allesamt begeistert.

Samstag, 25.Oktober, 10.00 bis 18.00 Uhr

Sonntag, 26.Oktober, 10.00 bis 18.00 Uhr

Hoppegarten Gemeindesaal, Lindenallee 14

Große Vogelausstellung

10.10.2014 in Allgemein

Wie alt? Wie dick? – Der Brandenburger Durchschnittsbaum

 

Mit den Daten der 3. Bundeswaldinventur haben die Verantwortlichen der Forstwirtschaft zum ersten Mal einen Vergleich, in welche Richtung sich Brandenburgs Wälder entwickeln. Wie sieht unser Wald heute aus?

Der Brandenburger Durchschnittsbaum ist 71 Jahre alt, 21,5 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 21 Zentimeter. (Zum Vergleich der deutsche Baum im Jahr 2012: 77 Jahre, 24,7 Meter, 25 Zentimeter). Auf einem Hektar stehen im Schnitt 858 Bäume. Das macht 905 Millionen Bäume in Brandenburgs Wäldern. So die für Brandenburg relevanten Ergebnisse aus der 3. Bundeswaldinventur. „Mit 1,1 Millionen Hektar Wald gehört Brandenburg zu den waldreichsten deutschen Bundesländern“ so Forstminister Jörg Vogelsänger. „Die Ergebnisse sind insgesamt erfreulich, aber es gibt auch Schattenseiten.“

30.09.2014 in Allgemein

Tag der deutschen Einheit – ein Feiertag für uns alle!

 

Seit 24 Jahren leben wir Deutschen zusammen in Frieden, Freiheit und Demokratie. Vor fast 25 Jahren öffnete sich die Grenze zwischen Ost und West. Mauer und der Stacheldraht werden jetzt für uns Geschichte.

Ein Geschenk, dessen man sich immer wieder bewusst werden muss. Das wir uns auch immer wieder verdienen müssen. Vor 25 Jahren hätte der solidarische Aufschrei der Bürger der DDR auch in einem Blutbad enden können. Berichte aus den Krisenregionen in Europa und der Welt zeigen uns allzu deutlich, was hätte geschehen können.  Zum Glück durften wir eine friedliche Revolution leben.

Der Untergang des „Sozialistischen Lagers“ war der gemeinschaftliche Aufstand aller Nationen, die diesem System angehören mussten. Ein großer Dank gilt vor allem den polnischen Freunden. Ihr Freiheitswille und ihr Mut war eine wichtige Voraussetzung für die Veränderungen in Europa. Eine Solidarność, die am Ende weit über die Grenzen des eigenen Landes hinausreichte!

Seit zehn Jahren ist Polen Mitglied der Europäischen Union. Mich freut es ganz besonders, was in dem letzten Jahrzehnt in Polen geschaffen wurde. Von dieser Entwicklung profitieren wir alle.

Zum Tag der deutschen Einheit muss uns auch bewusst sein, dass es weiter große Herausforderungen gibt. Es gilt, für gleiche Lebensbedingungen und Chancen in zu kämpfen. Wir brauchen dafür ein solidarisches Miteinander. Dazu gehört auch die Unterstützung für benachteiligte Regionen in aller Welt. Das ist übrigens sozialdemokratische Grundhaltung.

Wir leben gut in Deutschland! Dennoch gilt: Wir brauchen auch weiter einen Solidarpakt. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen Arbeit und Perspektiven haben, in ganz Deutschland und selbstverständlich auch in unserem Heimatland Brandenburg. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt beispielsweise, dass wir auf gutem Weg sind.

Am dritten Oktober 2014 gibt es also viele Gründe zu feiern.

14.08.2014 in Allgemein

Prag – schöne deutsche Botschaft

 

Die goldene Stadt an der Moldau ist eine Reise wert. Jugendliche aus der DDR genossen hier einst ein paar Tage Freiheit von ihrem Stadt. Ost und West trafen sich rund um den Wenzelsplatz. Prag hat immer auch deutsche Geschichte geschrieben. Zuletzt im Jahre 1989. In der bundesdeutschen Botschaft suchten im Frühherbst über 4000 ostdeutsche Menschen den Weg in die Freiheit. Die DDR war am Ende, ihre Bürger wollten nicht mehr in dem System der Unfreiheit leben.

Die deutsche Botschaft ist ein sehr schönes Gebäude und passt in das Stadtbild von Prag. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe der Karlsbrücke. Nichts erinnert mehr an die turbulenten Tage von 1989. Den berühmten Balkon an der hinteren Seite der diplomatischen Vertretung muss man einfach gesehen haben. (Jörg Vogelsänger und seine Frau Kerstin haben Mitte August 2014 privat ein paar Tage in der Goldenen Stadt verbracht)

Am 30.September 1989 bekam die Mauer hier ein weiteres „großes Loch“. Vom Balkon der Botschaft verkündete der deutsche Außenminister Hans- Dietrich Genscher, dass die Reise in Richtung Freiheit möglich ist. Ein Bild, das noch heute berührt.

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