06.12.2017 in Umwelt

Prämien für erlegtes Schwarzwild: Was steckt dahinter?

 

Aufgewühlte Deiche, geplünderte Maisfelder und eine ernst zu nehmende Gefahr im Straßenverkehr. Wildschweine sind längst zur Landplage geworden. Das Land Brandenburg zahlt deshalb Jägern eine Prämie, wenn sie zusätzlich Schwarzkittel erlegen. Das ist auch bitter notwendig: Denn die afrikanische Schweinepest droht.

30.11.2017 in Umwelt

Mensch und Biber arrangieren sich

 

Der Biber kommt in Brandenburg inzwischen nahezu flächendeckend vor. Sein Bestand gilt im Sinne der EU-Richtlinie als gesichert. Doch mit der Verbreitung des Bibers kommt es zu Konflikten mit der Landwirtschaft, der Teich- und Forstwirtschaft sowie zu Schäden an Hochwasserschutzanlagen und Gewässern wie etwa an Deichen, Dämmen und Gewässerböschungen. Seit Februar 2015 gibt es deshalb ein Sieben-Punkte-Programm zum Thema Biber in Brandenburg. Eine erste Bilanz:

28.11.2017 in Umwelt

Brandenburger Umweltministerium legt Wolfsverordnung vor

 
Gesichert: Schafsherde hinter Elektrozaun und bewacht von Herdenschutzhunden. Foto: Guhl

Als hauptbetroffenes Bundesland – hier hat sich die deutschlandweit größte Population angesiedelt – versucht Brandenburg mit einer Wolfsverordnung Einzelfallentscheidungen zu auffälligen Wölfen rechtlich und organisatorisch besser abzusichern. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung hat das Brandenburger Umweltministerium gestern den Verordnungstext Verbandsvertretern aus Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd vorgestellt. Die Verordnung wird nach einer Schlussredaktion noch in diesem Jahr in Kraft gesetzt.

27.11.2017 in Umwelt

Was ist überhaupt: Wolfsverordnung?

 

Eine Brandenburger Wolfsverordnung, im Verwaltungskürzel „WolfsVO“ ist in Deutschland bislang einmalig. Es geht vor allem um Kompromisse im Umgang mit den Raubtieren: Der Schutz des Wolfes soll erhalten bleiben. Verhaltensauffällige Tiere dagegen muss wirksam und rechtssicher begegnet werden können. Alle Beteiligten sollen sich am Machbaren orientieren. Eine Übersicht:

23.11.2017 in Umwelt

Liste der ungebetenen Gäste aus Fauna und Flora

 

Sie heißen Alligatorkraut (Myriophyllum heterophyllum), Verschiedenblättriges Tausendblatt (Pennisetum setaceum) oder Afrikanisches Lampenputzergras. Microstegium vimineum. Auf den Seen schwimmt die Nilgans (Nyctereutes procyonoides). In Berliner Gewässern treibt der Procambarus clarkii, der Rote Amerikanische Sumpfkrebs sein Unwesen. In Brandenburgs Wäldern jagt der Marderhund, leben Waschbär und Nutria.

Sie kamen als Pelztiere oder heimlich auf Schiffen in Ballasttanks oder Beigaben zu Kolonialwaren. Oder während Kriegszeiten mit Soldaten und Ausrüstung. Sie alle gehören zu den insgesamt 46 invasiven Arten, die auf der EU-Unionsliste unerwünschter Eindringlinge leben. Nachzulesen in der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 über invasive Arten in Deutschland. Das Bundesamt für Naturschutz hat die ungebetenen Pflanzen und Tier in einer Dokumentation zusammengestellt.

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25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
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