09.05.2019 in Umwelt

Sernitzmoor: Erlebnispfad eröffnet!

 

Der familienfreundliche Moorerlebnispfad im Sernitzmoor im UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist eröffnet. Der Moorpfad beginnt in Greiffenberg in der Straße „Zolldamm“, an der Sernitzbrücke. Wanderer haben hier die Gelegenheit, eines der größten Quellmoore Brandenburgs und den neugestalteten Lebensraum der Schreiadler zu erleben. Damit findet das EU-LIFE-Projekt „Schreiadler“ nach sieben Jahren seinen erfolgreichen Abschluss.

15.03.2019 in Umwelt

Glasaale im Groß Schauener See: Erste Station zum Saragossa Meer

 
Still ruht er der Groß Schauener See an einem März Morgen im Jahre 2019

Kinder in aller Welt gingen am Freitag, 15. März, auf die Straßen dieser Erde, für den Klimaschutz, und um dem Raubbau an der Umwelt endlich Einhalt zu gebieten. In der Märkischen Provinz, besser gesagt am Groß Schauener See, kurz hinter Storkow, mühten sich ein paar Erwachsene, darunter ein Minister, an wenn auch winzigen „Reparaturarbeiten“. Sie setzten Glasaale aus.

28.02.2019 in Umwelt

Achtung Waldbrandgefahr 2019: Es ist knochentrocken!

 

Die Feuerwehren in Landkreis Dahme-Spreewald mussten vor wenigen Tagen zum ersten Waldbrand des Jahres 2019 ausrücken. Vor allem die Nadelwälder mit ihren sandigen Böden sind weiterhin viel zu trocken und damit anfällig für den kleinsten Funken. Die Dürre des vergangenen Jahren hat ihre Spuren hinterlassen und der Regen ist weitgehend ausgeblieben! Das soll auch so bleiben, prognostizieren Meteorologen. Jeder kann seinen Teil beitragen, Brände zu vermeiden.

Die Raucher unter den Waldspaziergängern scheinen eine Freude daran zu haben, in der frischen Luft ihre Zigarette zu paffen. Ohne jetzt groß über die Schädlichkeit von Teer, Kohlenmonoxid und Nikotin zu debattieren. Jede achtlos weggeworfene Kippe ist ein potentieller Brandherd, der viele Hektar Wald vernichten kann. Ein heißer Kat am Auspuff eines parkenden Autos kann ebenso ein Feuer verursachen wie ein schlampig angelegtes Lagerfeuer! Am besten: Alle möglichen Brandursachen einfach vermeiden. Nicht vergessen: Die meisten Feuer sind von Menschenhand verursacht. (Wenn nicht sogar gelegt!)

Bitte halten sie die Vorsichtsmaßnahmen ein. Ordnungswidrigkeiten können gemäß Waldgesetz (Vorschrift § 23) mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

  • Informieren Sie sich bitte vor jedem Waldbesuch über die aktuelle Situation.
  • Melden Sie bitte Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110).
  • Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen!
  • Rauchen im Wald und in der Feldflur ist zu unterlassen!
  • Im und am Wald (Mindestabstand 50 m) kein Feuer entzünden!

21.02.2019 in Umwelt

Blühstreifen in Brandenburg: Auch Insekten haben Hunger

 

Das Volksbegehren Artenvielfalt hat in Bayern einen sensationellen Erfolg erzielt. Die Bürger haben die bayerische Landesregierung in drastischer Weise aufgefordert, dem Sterben von Bienen und allen anderen Insekten Einhalt zu gebieten.

Im Land Brandenburg gibt es seit letztem Jahre für Landwirte Anreize, so genannte Blühstreifen anzulegen. Mit großem Erfolg. Die freiwillige Aktion wird in diesem Jahr fortgesetzt. Es gibt Saatgut und fachliche Beratung für Agrarbetriebe.

Es gibt andere Ansätze, dem Insektensterben zu begegnen. Die eine ist die gute alte Streuobstwiese, die einst die Landschaft der Mark Brandenburg prägte. Dazu gehören auch die Obstbaumreihen an den alten preussischen Landstraßen (Damit der Wanderer auf seinem beschwerlichen Weg etwas Erfrischendes zu essen hat). Im heutigen Fachjargon heisst das Agroforst. Eine Umschreibung für eine gemischte Nutzung von landwirtschaftlichen Fläche. Hier wechseln Getreideacker mit Wiesen und Obstbäumen ab. Allein die Abkehr von der Monokultur schafft Raum und Nahrung für Insekten aber auch Repitilien und Kleinsäugern. (Nachtrag der Redaktion)

Nicht nur Honigbienen werden in wenigen Wochen nach Blüten und Nektar suchen. Es ist also für uns Menschen an der Zeit, das Angebot an Blühendem zu erweitern. Doch nicht nur der Landwirt soll (freiwillig) Blühstreifen anlegen. Wie es das Brandenburger Umweltministerium anregt. Auch Gartenbesitzer und Balkon-Eigner können mit ihrem Beitrag helfen: Sähen Sie selbst geeignete Blumen aus, wenn der Frost vorbei ist!

20.12.2018 in Umwelt

Gesundheits-Check: Brandenburgs Wald

 

Die Wald-Bilanz des ersten halben Jahres: Trotz Kälte, Hitze, Dürre samt Bränden sowie Stürmen hat sich der Wald recht tapfer geschlagen. Obwohl das Jahr den Rekord des Wärmsten Jahres seit Beginn der regulären Messung brach. Daten und Trends aus dem aktuellen Waldzustandsbericht für das Jahr 2018 hat Forstminister Jörg Vogelsänger vorgestellt.

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